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Mathis 2009, II-P/14



Im bayrischen Oberndorf war es uns ein ehrenvoller Auftrag, das Jahrtausendbauwerk der kath. Pfarrkirche St. Mariae Himmelfahrt mit einer neuen Orgel ausstatten zu dürfen. Der Raum dieses Gotteshauses beeindruckt nicht nur durch seine barocke Ausstattung, da auch die Raumproportionen des Bauwerks aus dem 13. Jahrhundert noch spürbar sind. Die Erarbeitung des Orgelkonzeptes und insbesondere seiner Klanggestalt erforderte daher viel Einfühlungsvermögen, sowohl in den historischen Baustil der Kirche als auch in ihre späteren Formsprachen. Die von Prof. Norbert Düchtel aus Regensburg erarbeitete Disposition mit 14 Registern auf zwei Manualen und Pedal war Grundlage für die Gestaltung der Orgelanlage, wobei das bestehende Gehäuse in alle Überlegungen einzubeziehen war: Das Orgelwerk wurde organisch in das überkommene Gehäuse eingefügt, ohne seine Grenzen zu sprengen. Es dient vor allem dem Gemeinde- und Chorgesang, eignet sich zur Begleitung von Gesangs- und Instrumentalsolisten und erlaubt auch in kleinen Konzerten die Interpretation von Orgelmusik der frühen Barockzeit bis hin zu Orgelwerken der Klassik sowie der Moderne.

 

I. Hauptwerk / C - g '''
Rohrflöte 8’
Salicional 8’
Principal 4’
Blockflöte 4’
Doublette 2’
Mixtur 3-4fach     2’
II. Positiv / C - g '''
Copel 8’
Traversflöte          
4’
Quinte 2 2/3’
Flageolet 2’
Terz 1 3/5’
   
Pedal / C - f '
Subbass     
16’
Bassflöte 8’
Trompete 8’

POS - HW,
POS - PED, HW - PED.

Tremulant für beide Manualwerke

 

mechanische
Spiel- und Registertraktur

Foto(s) © Mathis Orgelbau

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