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Wien (AT),
Im Zuge der grundlegenden Renovierung der Kirche 1992 bis 1994 durch Architekt Prof. Dr. Kurt Schlauss entschloss sich das Stiftskapitel zum Bau von zwei neuen Orgeln, die auf der einen Seite den liturgischen Anforderungen der Gottesdienste gerecht werden, zum anderen aber auch einen überzeugenden neuen Schwerpunkt im Konzertleben der österreichischen Hauptstadt setzen sollten. Nach umfangreichen Vorerhebungen wurden im Sommer 1992 acht Orgelbauwerkstätten aus drei Ländern zur Offertlegung eingeladen und der Auftrag 1993 an das Haus Mathis vergeben, das man zunächst mit dem Bau einer neuen, 1994 geweihten Chororgel (II-P/20) betraute. Nach dem Vorbild der historischen Chororgel in Einsiedeln wurde das Instrument zweiteilig angelegt, rechts als Epistelorgel das Hauptwerk mit dem Spieltisch, links als Evangelienorgel hinter einem identischen Prospekt das schwellbare Nebenwerk sowie Pedal.
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