Mathis Orgelbau AG - Portraet
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Mathis Orgelbau


Kurzprofil

  •  1960 Gründung der Orgelbaufirma M. Mathis & Co. durch Manfred Mathis
  •  1977 Umwandlung in eine Familien-AG
  •  1992 Übernahme der Firma durch Hermann Mathis
  •  Geschäftsleiter: Hermann Mathis
  •  Administration: Santo Costanza
  •  Geschäftsleitung Finanz: Jakob Etter

 

 


Tätigkeitsbereich

  •  Neubau
  •  Restaurierung und Rekonstruktion
  •  Reinigung und Revision
  •  Stimmungen
  •  Service und Beratung

 

     


Charakteristik

  • Umfassende Planung neuer Pfeifenorgeln
  • Herstellung sämtlicher Bestandteile inklusive Pfeifen in Einzelfertigung Weltweit anerkannte Restaurierungstätigkeit an historischen Instrumenten

     

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Wir über uns

Mathis Orgelbau ist ein 1960 in Näfels/Schweiz gegründetes Familienunternehmen. Es verfügt über hoch qualifizierte Fachkräfte, die mit Ausnahme elektronischer Komponenten alle Einzelteile einer Orgel, die Gehäuse und auch das gesamte Pfeifenwerk im eigenen Hause herstellen können.

Prinzipiell wird immer nur an jeweils einem Instrument gearbeitet. Der Entstehungsprozess eines neuen Werkes bleibt somit von der Planung bis zur Fertigstellung überschaubar und ermöglicht es, jedes Detail eines Orgelneubaus bzw. einer Orgelrestaurierung in herausragender Qualität auszuführen.

    


Für die Fertigung der Pfeifen werden reines Zinn sowie Blei verarbeitet. Wie seit Jahrhunderten im Instrumentenbau üblich, wird das im Ofen legierte Metall zu Platten gegossen, aus denen in alter, handwerklicher Manier die einzelnen Pfeifen hergestellt werden. Die klangliche Planung einer neuen Orgel wird dabei genau auf die akustischen Begebenheiten des zukünftigen Bestimmungsortes zugeschnitten. Das Herstellen der Pfeifen in der eigenen Werkstatt garantiert bei Neubauten sowie auch bei Restaurierungen bzw. Rekonstruktionen von historischem Pfeifenmaterial exzellente Klangergebnisse.

    

    

     


Für die Holzteile der Orgeln wie Gehäuse, Holzpfeifen, Spielanlage, Windladen, Windkanäle etc. werden ausschliesslich kostbare Massivhölzer verwendet, die für ein optimales natürliches Austrocknen je nach Brettdimension vier bis zwölf Jahre gelagert werden. Mathis Orgelbau besitzt deshalb ein Holzlager, das mit auserlesenen, vor allem einheimischen Hölzern zu den grössten des europäischen Orgelbaus zählt.

     

     


Neben dem überzeugenden technischen Aufbau der Mathis-Orgeln kommt auch der optischen sowie klanglichen Gestaltung der Instrumente grösste Bedeutung zu. Eine Orgel soll sich stets harmonisch in die Architektur eines Raumes einfügen und ihn ergänzen, jedoch nie beherrschen. Die technische und künstlerische Gestaltung eines Orgelprospektes basiert deshalb auf einem lang währenden und vielfältigen Prozess ehrfurchtsvoller Begegnung mit dem Bestimmungsraum, dessen akustische Gegebenheiten wiederum die Mensurplanung und damit den spezifischen Orgelklang des neuen Instruments bestimmen.


Die Intonateure des Hauses Mathis sind im Nebenamt selbst als Organisten tätig und somit bestens mit den Erfordernissen der kirchenmusikalischen Praxis sowie des konzertanten Repertoires vertraut. Sie streben bei der Intonation neu erbauter Instrumente nach einem sonoren, obertonreichen und singenden Klangbild, das ohne Härte und Schärfe überzeugende solistische sowie farblich und dynamisch vielfältig abstufbare Registrierungen erlaubt.


Mathis Orgelbau hat bisher international mehr als 350 neue Instrumente gebaut sowie historisch wertvolle Orgeln aus verschiedenen Epochen restauriert. Der hohen technischen sowie klanglichen Qualität der Mathis-Orgeln ist zu verdanken, dass sie durch zahlreiche Konzertzyklen sowie Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen bedeutender Musiker international bekannt wurden und von Interpreten des In- und Auslands geschätzt werden.

 

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