Mathis Orgelbau - Referenzorgeln
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Klosterkirche St. Anna im Lehel

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Klosterkirche St. Anna im LehelDie Orgelgeschichte von St. Anna beginnt in der Endphase des Österreichischen Erbfolgekrieges. Der 1. Weltkrieg vereitelte den notwendigen Neubau einer Orgel. Als sich die Nazis etablierten, konnte eine neue Orgel gebaut werden. Am Ende ihrer Schreckensherrschaft wurde dieses Instrument ein Opfer der Bomben. Nach dem Krieg kam die Zeit der «Notkirche» und der «Notorgel». Die 68er-Jahre brachten die Zeit der sogenannten «schöpferischen Zerstörung» (Frankfurter Schule) - eine Kulturrevolution.

P. Dominik Lutz OFM kommt das Verdienst zu, gegen den Zeitstrom die durch den Krieg nahezu zerstörte St. Anna-Kirche wiederhergestellt zu haben. Vielleicht liegt es aber an der damaligen Zeit, dass die 1968 gebaute Orgel technisch und künstlerisch nicht Bestand hatte. Man musste sie ersetzen. Dennoch ist diese Orgel - eine geschichtliche Arabeske - noch hilfreich für eine vom Krieg geschädigte Kirchengemeinde in Kroatien. Renoviert begleitet sie nun in St. Lukas in Otok bei Sinj den Gesang.

Mit der neuen Orgel ist das Werk der Wiederherstellung der Kirche von St. Anna endlich vollendet. Raum, Form und Klang haben nun wieder zu der früheren beglückenden Einheit gefunden.
leerP. Claus Scheifele OFM, Guardian


Disposition

Mathis 1999, II-P/23

I. Hauptwerk / C - g''' II. Schwellwerk / C - g '''
Bourdon 16' Hohlflöte 8'
Principal 8' Salicional 8'
Grobgedackt 8' Fugara 4'
Octave 4' Traversflöte 4'
Koppelflöte 4' Nasat 2 2/3'
Doublette 2' Piccolo 2'
Larigot 1 1/3' Terz 1 3/5'
Mixtur 3-4fach 1 1/3' Sifflet 1'
Trompete 8' Vox humana 8'


- Tremulant
Pedal / C - f '
Subbass 16'
Principalbass 8'
Gedacktbass 8'
Choralbass 4'
Fagott 16'


II-I, I-P, II-P.

mechanische Spiel- und Registertraktur mit Setzeranlage (Doppeltraktur).

Linie

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