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Das Kloster Einsiedeln geht auf den Einsiedler Meinrad zurück, der sich 828 in die Einsamkeit zurückzog und hier 861 von zwei Räubern erschlagen wurde. Die Stätte seines Lebens im Finstern Wald wurde hoch verehrt. Um 910 liess sich hier Benno, ein Strassburger Domherr, nieder, dem 934 Eberhard aus Strassburg folgte. Eberhard gründete das Kloster, in das er die Eremiten des Finstern Waldes einlud und sie in das monastische Leben nach der Regel des heiligen Benedikt einführte. Die erste Kirche wurde 948 geweiht, 1029 durch einen Brand zerstört und 1031 bis 1039 neu errichtet, wobei das damals geschaffene Gotteshaus bis in die Barockzeit als Grundform für alle späteren Bauten dienen sollte. Neben der reichen Baugeschichte kann die altehrwürdige Wallfahrtskirche Einsiedeln auch auf eine reiche Tradition des Orgelbaus zurückblicken, da die Ordensregel den Benediktinermönchen einen würdigen und festlich gestalteten Gottesdienst zur Pflicht macht und somit den Fürstäbten bis heute gerade die Sorge um gute Orgeln sehr am Herzen lag.
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