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Mathis 1988, II-P/34


 

Die nach dem marianischen Jahr 1988 «Marienorgel» genannte Evangelienorgel der linken Kirchenseite wurde als Barockorgel mit 34 Registern auf zwei Manualen und Pedal konzipiert. Nach der Erstellung der Disposition fand man auf einem Dachboden des Klosters die ehemaligen Registertafeln der ehemals 1774 bis 1776 erbauten Orgel Bouthiliers, die beim Franzosen-Einfall weitgehend zerstört worden war. Auf kleinen Zetteln waren hier die Namen der Register noch lesbar und es lag nahe, diesen Fund auszuwerten und die neue Disposition der alten anzugleichen. Die 1988 vollendete neue Orgel mit selbstverständlich mechanischer Traktur vermittelt somit einen Klang, wie ihn unsere Vorfahren in den letzten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts gekannt haben, und fügt sich nahtlos in die Orgelgeschichte des Klosters ein.

 

 

II. Hauptwerk / C- a '''

Principale grande

16’

Principal

8’

Suavial ab a°

8’

Flûte de chasse

8’

Viola di Gamba

8’

Octav

4’

Flûte à Bec

4’

Quint

3’

Superoctav

2’

Mixtur 4-6fach

2’

Cymbale 3-4fach

1’

Cornet 5fach

8’

Fagott

16’

Trompette

      8’

I. Rückpositiv / C - a '''

Copal

8’

Praestant

4’

Dulcian

4’

Octav

2’

Waldflöte

2’

Larigot

1 1/3’

Sexquialtera 3fach

1 1/3’

Mixtur 3ach

1’

Vox humana

8’

Tremulant

 









Pedal / C - f '

Violonbass

16’

Subbass

16’

Octav

8’

Violoncello

8’

Bourdon

8’

Quint

6’

Octav

4’

Cornet 4fach          

2 2/3’

Bombard

16’

Tromba

8’

Clarino

4’

RP - HW,

RP - PED, HW - PED.

 

mechanische Spiel- und Registertraktur mit Setzeranlage (Doppeltraktur)